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  • rauchtanja1

Das ist er also: der Anfang.

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Der Anfang einer Reise, die ich mir nie hätte erträumen lassen. Mein großes Vorbild mit 18? Gina Torres aka Jessica Pearson in der Anwaltsserie Suits. Immer in einem gutaussehenden Kostüm gekleidet mit schwarzen High Heels und einem Büro mit Ausblick über die Stadt.



Motiviert durch mein Umfeld war für mich klar, dass Beruf und Karriere zu den wohl wichtigsten Dingen im Leben gehören. Am besten 70 Stunden die Woche arbeiten, daneben noch studieren - am besten mit Doktorats-Abschluss -, Sport machen, super gesund essen, immer gut drauf sein und am besten mit einem Hintern auf drei Kirtagen tanzen – und das alles natürlich im schicken Kostüm, sexy High Heels und in einem Büro mit Ausblick über die Stadt.

Bis Mitte 2018 alles anders kam. Vor allem durch die Inputs einer meiner besten Freundinnen, Saskia Gradwohl, habe ich angefangen mein komplettes Selbst/Sein zu überdenken. Die damit einhergehende Sinnkrise (Was will ich eigentlich machen? Möchte ich mit meinem Tun und mit meiner Ausbildung unsere Kapitalgesellschaft unterstützen? Oder will ich wirklich etwas bewirken und die Welt zu einem besseren Ort machen? Aber WIE?) war sehr herausfordernd, vor allem da ich dafür meinen bisher geplanten Weg komplett über Bord werfen musste. Und wer mich kennt weiß: Ich liebe nichts mehr als Pläne.


Ich kann mich an den Moment erinnern, als ich in Saskias Wohnung zu Besuch war und ihr gerade die Verspannungen im Nacken ausmassierte, als sie sagte: „Tanja, mit dieser Fähigkeit musst du unbedingt etwas machen.“ Der erste Grundstein für meinen anschließenden Plan die Kinesiologie-Ausbildung zu machen war also gelegt. Über viele kleine und große Umwege habe ich mich Anfang 2020 dazu entschlossen die Rise Up And Shine University von Laura Seiler mitzumachen und ich kann sagen: DAS hat mir nochmal einen ordentlichen Schub in die richtige Richtung verpasst. Für mich stand fest: Um mich wirklich entfalten zu können und mich zu trauen meinen eigenen Weg zu gehen musste ich meine damalige Arbeitsstelle verlassen.


Da in meiner Familie es aber immer so üblich war/ist, auf keinen Fall zu kündigen bevor man nicht etwas Neues hat, fiel es mir unglaublich schwer das auch wirklich durchzuziehen. Aber – ich tat es. Und mir wurde bewusst, dass ich neben der Kinesiologie GENAU DAS auch machen wollte. Menschen dabei unterstützen durch die eigenen Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle, Verhaltensweisen, Entscheidungen und Handlungen ihr Leben um 180 Grad in eine positive Richtung zu drehen. Dabei zu helfen alte, negative Glaubenssätze aufzuspüren und aufzulösen. Auf der körperlichen Ebene mit Kinesiologie zu arbeiten. MENSCHEN HELFEN.


Und jetzt sitze ich hier also. Am Tag vor meinem ersten Ausbildungstag zur Mentaltrainerin/Mentalcoach. Und ich freue mich so sehr auf alles was kommt. Und eines kann ich mit Sicherheit sagen: Ich bin so so so froh nicht den Weg der „Jessica Pearson“ gegangen zu sein, sondern auf mein Herz zu hören und diesem Weg auch zu folgen.


#kinesiologie #berufung #traum #menschenhelfen #mentaltraining

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